Glocken läuten (auch) gegen Corona

Gebet für Frieden und Bewahrung schließt die Bitte um Schutz vor Covid-19 ein

Gebetsläuten
Bildrechte: epd bild/Jens Schulze

Ursprünglich kam das mehrmalige tägliche Läuten der Glocken von den Gebetszeiten in den Klöstern her. In der Reformationszeit forderten manche deshalb die Abschaffung des Gebetsläuten. Reformatoren wie Johannes Bugenhagen setzten sich aber für die Beibehaltung des Läuten „pro pace“ (für den Frieden) ein. Damals lebten die Menschen in Angst vor Kriegen – die Türken standen vor den Toren Wiens.

Heute sind alle Völker bedroht durch einen Virus: Covid-19 hat eine Pandemie ausgelöst mit Einschränkungen und Notmaßnahmen, wie sie so noch nie dagewesen sind im Leben der meisten Menschen. Uns wird neu bewusst, wie angreifbar und verletzlich unsere Gesellschaft auch heute ist.

Das Gebet ist wieder nötig! Lassen wir uns von den Glocken erinnern, zu Gott zu rufen und um Bewahrung zu bitten! Gerade das Läuten um 11.00 Uhr dient jetzt nicht nur der Bitte um Frieden, sondern um Beistand und Schutz vor Corona, gerade für die besonders Gefährdeten!

Weiter Informationen zum Gebetsläuten finden Sie hier.